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Bioenergieregion Thüringer Vogtland |
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Die Bioenergieregion „Thüringer Vogtland" ist dabei, eine Pionierfunktion in Deutschland beim Aufbau von energieautarken kleinräumlichen Regionen zu übernehmen, die den Radius eines Bioenergiedorfes übersteigen. Durch Gasleitungen für Biogas und Nahwärmenetze werden die Erzeuger mit den Verbrauchern von Gas und Wärme direkt und auf kurzen Wegen miteinander verbunden. Modellregionen hierfür sind Zeulenroda-Ost, Langenwetzendorf, Tanna, Niederpöllnitz und Pahren. Hier wird für „Nachahmer inder Region“ offen und nachvollziehbar gezeigt, wie die vorhandenen regionalenPotenziale durch diese Techniken noch besser ausgeschöpft werden können. Regionale Wirtschaftskreisläufe werden genutzt. Die wachsende Wirtschaftskraft kommt der gesamten Region zugute. Sie schafft Arbeitsplätze, Wertschöpfung und trägt zur Stabilisierung Ostthüringens maßgeblich bei. Diese Ergebnisse wurden auch aus der Bundessicht hoch gewürdigt. Peter Bleser, Vorsitzender der Fachjury des Bundeswettbewerbs Bioenergieregionen und landwirtschaftspolitischer Sprecherder CDU/CSU Fraktion des Deutschen Bundestags, gab bei einem kürzlichenTreffen, an dem auch Volkmar Vogel, Mitglied der CDU/CSU Fraktion des Deutschen Bundestags teilnahm, sehr aufschlussreiche Informationen über den Bundeswettbewerb. Dabei unterstrich er die Bedeutung der Bioenergie als sichere,autarke Energiequelle der Zukunft in dispersen ländlichen Räumen. „Wir stehenan einer Weggabelung in der Energiepolitik, die unterbrochen ist durch die Finanzkrise. Wir sollten uns nicht vom Weg abbringen lassen, denn wir haben die Potenziale, die wir brauchen: die hervorragende Landwirtschaft und fähige Leutevor Ort.“ Die Bioenergieregion „Thüringer Vogtland“ lobte er für das hervorragende Konzept, die ausgezeichneten Umsetzungsprojekte und die engagierte Kooperation zwischen Landwirtschaft, Kommunen und mittelständischer Wirtschaft. Volkmar Vogel, der mit der Region dadurch sehr eng verbunden ist, dass hier seit Jahren sein Wahlkreis liegt, wünscht der Bioenergieregion viel Erfolg und Schaffenskraft, um das ehrgeizige Ziel einer 100%-Region mit erneuerbaren Energien zu erreichen. Hinsichtlich der Weiterführung der Netzwerkarbeit stellten die Teilnehmer fest, dass solche Treffen sehr wichtig sind, um noch besser die Informationen über die Projekte in der Region zu erhalten und um durch Abstimmungen für jeden Synergiepotenziale noch besser nutzen zu können. Eines der nächsten Treffen wird mit externen Expertendurchgeführt, die über technische und rechtliche Aspekte von Gasleitungen und Nahwärmenetzen informieren werden, weil dies als eine Technologie der Zukunft erkannt ist. Eingeladen zur Zusammenarbeit sind jederzeit alle Interessierten aus der Bioenergieregion und alle weiteren Personen und Firmen darüber hinaus, die sich für das Thema interessieren und den Erfahrungsaustausch durch Fragen und Beiträge bereichern können. Rückfragen jederzeit an: Dr. Rainer Friedel, E-Mail:
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